Meinen Namen brauche ich sicher nicht mehr zu erwähnen, da er groß und deutlich oben steht. Nun überlege ich, was Sie wohl interessieren könnte? Was würde ich fremde Menschen fragen? Vielleicht folgendes:
Frage: Welchen Job haben Sie?
Antwort: Ich bin Managerin bei McDonald`s Deutschland Inc. - und zwar eine sehr stolze.
Frage: Wieso "stolze"?
Antwort: Weil ich unwahrscheinlich gerne in dieser Firma arbeite. Es ist ein außergewöhnliches Unternehmen. Von Anfang an, also seit 2004, begeisterte mich die enorme Größe und das Zusammenspiel der vielen Fachabteilungen und auch, mit welchen Emotionen man dort arbeitet.
Frage: Emotionen? Wie ?
Antwort: Es ist schwer in Worte zu fassen, wie es dort ist. Es gibt sehr viele Menschen, die leidenschaftlich und völlig enthusiastisch sind. Nun sind die Menschen natürlich verschieden und deshalb trifft das auch nicht auf alle in gleichem Maße zu, aber es gibt sie. An dieser Stelle würde meine Kollegin wieder sagen: "Du mit deinen rosaroten Wolken." Ja, sie hat Recht, sie sind immer noch da. Manchmal fliegen sie kurz weg, aber eben nur kurz. Es scheint nun mal nicht jeden Tag die Sonne, aber die Chance, dass sie sich zeigt, ist immer da.
Frage: Meinen Sie das alles ernst, was Sie da sagen oder ist das nur für die Öffentlichkeit?
Antwort: So bin ich und so denke ich, wer mich kennt, weiß das. Ich versuche möglichst positiv zu denken, glaube an das Gute im Menschen und darum kriegt auch jeder eine Chance bei mir - ob privat oder geschäftlich.
Frage: Aber von McDonald`s wird doch manchmal negativ berichtet? Stimmt das?
Antwort: Ein Unternehmen lebt durch Menschen. Meist sind es einzelne, die eine ganze Firma in Verruf bringen und schwarze Schafe gibt es doch überall, oder? Trotz alledem würde ich mir niemals anmaßen, über irgendetwas zu urteilen, was ich nicht selbst erlebt habe. Kennen Sie das Spiel: "Stille Post"? So ist es im wahren Leben doch auch, denn am Ende kommt etwas ganz anderes raus, als ursprünglich gesagt oder getan. Fakt ist, es tut sich bei uns Enormes und die Richtung stimmt.
Frage: Wie sind Sie denn eigentlich auf die Idee gekommen, ein Buch zu schreiben?
Antwort: Mein Leben war und ist sehr bewegt. Menschen haben mich schon immer interessiert und besonders, wie man miteinander umgeht. In meiner täglichen Arbeit dreht sich fast alles um Menschen. Sie stehen mir als Gäste, als Lieferanten, als Mitarbeiter, als Kollegen, Chef`s ... gegenüber. Ich habe festgestellt, dass fachspezifisch ausgebildet zu sein zwar die Basis ist, aber der zwischenmenschliche Part stellt die größte Herausforderung dar - und das ganz besonders als Führungskraft. Daraus erwuchs die Idee mit dem Buch.
Frage: Können Sie schon sagen, wie das Buch heißen wird?
Jetzt kann ich es:
Titel: HIER BIN ICH DER BOSS
Untertitel: Gemeinsam zum Erfolg
So, das würde mich spontan an fremden Menschen interessieren.
Fragen?
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Seien Sie ganz lieb gegrüßt. Ich wünsche Ihnen einen ruhigen und entspannten Winter 2011/ 2012.
Ihre Sylvana Pollehn
Meiner Familie, meinen Freunden und Verwandten und allen, die mich schon kennen, möchte ich folgendes sagen: "Ich freue mich, dass es euch gibt. "Danke", dass ihr an mich glaubt und mich stets geduldig unterstützt."