Vertrieben

 

Wenn einem alles genommen wird ...


Meine Oma, hier 95 Jahre, erzählte mir oft Geschichten aus ihrem Leben. In einer ging es darum, dass sowjetische Truppen 1945 ihr Dorf besetzten. Sie beschlagnahmten einfach die Häuser der Menschen; so auch das meiner Großeltern. Oma musste ihren Friseursalon schließen und zum Arbeiten über Land mit dem Fahrrad fahren. Es ist heute unvorstellbar, dass andere über unser Hab und Gut bestimmen dürfen. 

 

Wie muss es den Tibetern gehen?

 

 

http://www.cosmorama.de/

                                                               

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»Die Chinesische Besatzung

 

Die Chinesen sprachen zunächst von religiöser Freiheit und Modernisierung und beglückwünschten die Tibeter zu ihrer »Rückkehr ins Mutterland«.

 

Der versprochene Bruch mit der feudalen Vergangenheit hatte jedoch im Wesentlichen Beschlagnahmungen Kollektivierungen und Hungersnöte zur Folge, da die Besatzungstruppen ernährt werden mussten.

 

1956 kam es zu Aufständen und Guerillaaktivitäten der Tibeter gegen das chinesische Regime. Die Unruhen waren vermutlich Reaktionen auf Bestrebungen, Volkskommunen nach chinesischem Vorbild zu errichten, in denen die Bevölkerung mit quasimilitärischer Disziplin arbeiten sollte, um die Produktionsleistung zu steigern.

 

Die Rebellion erhielte immer mehr Breitenwirkung und erreichte 1959 mit einer Massendemonstration ihren Höhepunkt.

 

Der Dalai-Lama verlor die Kontrolle über den Aufstand, fürchtete Vergeltungsmaßnahmen gegen die Bevölkerung und flüchtete nach Indien. In Tibet setzten religiöse Verfolgungen ein, die mehrere Tausende Tote forderten. Nach den Unruhen der Rebellion sah sich Tibet der Kulturrevolution gegenüber.

 

Nach der Flucht des Dalai-Lama wurde die tibetische Regierung aufgelöst und Tibet zum Autonomen Gebiet erklärt, was jedoch die vollkommene Kontrolle durch Peking bedeutete.

 

Während Tausende verhungerten, wurde der Zwangsanbau von Weizen verfügt und die Ernten wurden nach China verfrachtet. Tausende von Klöstern und buddhistischen Denkmälern wurden geplündert und zerstört, in vielen Fällen gar bombardiert und die Ausübung der Religion, sowie kulturelle Veranstaltungen verboten.

 

Man schätzt, dass seit 1950 bis zu einem Sechstel der Bevölkerung Tibets durch die kommunistische Gewaltherrschaft ums Leben kam. Seit dem Ende der Kulturrevolution in den späten siebziger Jahren hat China seine Politik gegenüber Tibet zunächst etwas gelockert.

 

Seit Oktober 1987 flackerten aber immer wieder Unruhen auf, die in Lhasa von chinesischen Truppen, zuletzt Anfang 1989, blutig niedergeschlagen wurden. Die Führung Chinas reagierte darauf mit einer Reihe von Maßnahmen, wie gewaltsamer Unterdrückung abweichender Haltungen, rigoroser Überwachung, strengster Kontrolle religiöser Aktivitäten sowie systematischer Ansiedlung von Han-Chinesen.

 

Im April 1996 wurde verfügt, dass in den buddhistischen Versammlungsstätten keine Bilder des Dalai Lama gezeigt werden dürfen.«

 

http://www.cosmorama.de/tibet/tib.allg.htm

 

 

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