Positive Energien freisetzen- Zuflucht nehmen-Teil 2

Buddha is a Bridge von Hartwig HKD
Buddha is a Bridge von Hartwig HKD

»Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen Glück besäßen und die Ursachen von Glück.«* 


Wenn wir uns das von ganzem Herzen wünschen, setzt es positive Energien frei und wir werden glücklicher.


Was kann ich tun, damit die Wünsche unser Herz erreichen?


Meditation über die Zufluchtnahme

In »Befreiung in unseren Händen« von Pabongka Rinpoche bin ich auf die Meditation über die Zufluchtnahme gestoßen.

Ich las die Zeilen und spürte ein sonderbares Gefühl.

Tief berührt

Die Worte hatten mich berührt. Lesen Sie selbst:



1. Abschnitt

»Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen in Gleichmut lebten: frei von Gefühlen allzu großer Innigkeit oder Distanziertheit, Anhaftung oder Feindseligkeit. Mögen sie diesen Zustand erreichen.« 





Was bedeuten die Worte?

Ohne die Erklärungen gelesen zu haben, die im Text des Buches folgen, stimmte ich den Zeilen zu. 

 

Was könnten die Worte bedeuten?

 

Nehmen wir ein Beispiel: Leid entsteht, weil wir uns an unseren Partner  klammern.

Wir meinen, dass wir ohne ihn nicht leben können. Wir haben Angst, allein gelassen zu werden.

 

Manche Menschen tolerieren unhaltbare Zustände, nur um ihren Partner zu halten.

 

Um so mehr wir das tun, um so mehr leiden wir.

Besinnen wir uns auf uns

Was wäre, wenn wir uns auf uns besinnen und uns klar machen, dass wir auch ohne den Partner zurecht kämen?

 

Ich will damit nicht sagen, dass er uns egal sein soll.

 

Übertriebene Distanz ist genau wie große Innigkeit eher hinderlich auf dem Weg zum Glück. 




Mittelmaß - die Lösung

Ein buddhistischer Lehrer hat gesagt, dass man am Beispiel des Umgangs mit den Eltern, Freunden oder Verwandten schon Unterschiede in Bezug auf uns sieht.


Auch er liebt seine Eltern und Freunde, wie die meisten von uns. Wenn er sie besucht, ist die Beziehung freundlich und liebevoll. Es wird aber nicht stundenlang geredet und man hält sich auch nicht ewig auf. 


Er geht hin, sieht nach dem Rechten, freut sich, wenn es ihnen gut geht, und verlässt sie bald wieder. 


Es kommt auf das Mittelmaß an und große Innigkeit oder Distanziertheit, Anhaftung oder Feindseligkeit schafft nun mal kein Glück. 


2. Abschnitt

»Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen Glück besäßen und die Ursachen von Glück. Mögen sie es besitzen.« 

Gänsehaut

Wenn wir alle Glück besäßen, wäre das wunderbar.

 

Bei diesen Zeilen bekam ich Gänsehaut.

 

Genau das ist es, was ich mir und allen Menschen wünsche. Es ist ein traumhafter Gedanke.



3. Abschnitt

»Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen frei wären von Leid und dessen Ursachen. Mögen sie frei davon sein.«

Wir leiden

weil jemand krank ist,

weil das Geld alle ist,

weil wir einen Job haben, der uns nicht gefällt,

weil wir rechthaberisch sind, nicht nachgeben wollen,

und so weiter.

Man kann es ändern

An allen Umständen kann man etwas ändern. 

 

Wie, ist natürlich die Frage.

 

Die Buddhisten haben Buddhas Lehren, in denen sie Antworten und Lösungen finden.



4. Abschnitt

Im letzten Abschnitt aus Jampäl Lhündrups

Halsschmuck für die Glücklichen steht:

 

»Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen niemals getrennt wären vom Glück einer höheren Wiedergeburt und der Befreiung. Mögen sie diesen Zustand erreichen.«

Manches sehen wir anders

Wenn es Ihnen wie mir geht (noch), können Sie mit dem Thema Wiedergeburt wenig oder gar nichts anfangen.

 

Das ist vollkommen normal, da wir anders erzogen, geschult und aufgewachsen sind. 

 

Für mich ungreifbare Dinge lese ich und gut ist. Ich werte nicht. 



Alle Abschnitte enden so:

»Ich werde sie zu diesem Zustand führen. (dritter Abschnitt: Ich werde sie davon befreien.)

 

Mögen mich meine Gurus und Gottheiten segnen, auf dass ich fähig werde, dies zu tun!«


Der Prozess der Verinnerlichung

Es steht geschrieben, dass man durch das Rezitieren einen Prozess der Verinnerlichung der Vier unermesslichen Gedanken, in Gang setzt.

 

Die vier unermesslichen Gedanken sind:

- unermesslicher Gleichmut

- unermessliche Liebe

- unermessliches Mitgefühl

- unermessliche Freude


Ganz besondere Haltungen

Und es ist zusätzlich so, dass diese vier Gedanken vier weitere unermessliche Haltungen enthält:


»Wie wunderbar wäre es, wenn...« = unermessliches Streben


»Mögen sie diesen Zustand erreichen« = unermessliches Gebet


»Ich werde ihnen dies geben« oder 

»Ich werde sie davon befreien« = unermesslicher Altruismus


»Mögen mich meine Gurus und Gottheiten segnen, dass ich fähig werde, dies zu tun!« = unermessliche Bitte.


Gesamtfassung: Meditation über die Zufluchtnahme

für die, die es rezitieren möchten:


"Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen in Gleichmut lebten: frei von Gefühlen allzu großer Innigkeit oder Distanziertheit, Anhaftung oder Feindseligkeit. Mögen sie diesen Zustand erreichen!

Ich werde sie zu diesem Zustand führen.

Mögen mich meine Gurus und Gottheiten segnen, auf dass ich fähig werde, dies zu tun!


Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen Glück besäßen und die Ursachen von Glück. Mögen sie es besitzen.

Ich werde sie zu diesem Zustand führen.

Mögen mich meine Gurus und Gottheiten segnen, auf dass ich fähig werde, dies zu tun!


Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen frei wären von Leid und dessen Ursachen. Mögen sie frei davon sein.

Ich werde sie davon befreien.

Mögen mich meine Gurus und Gottheiten segnen, auf dass ich fähig werde, dies zu tun!



Wie wunderbar wäre es, wenn alle fühlenden Wesen niemals getrennt wären vom Glück einer höheren Wiedergeburt und der Befreiung. Mögen sie diesen Zustand erreichen.

Ich werde sie zu diesem Zustand führen.

Mögen mich meine Gurus und Gottheiten segnen, auf dass ich fähig werde, dies zu tun!"*



Warum setzt die Meditation über die Zufluchtnahme positive Energien frei?

Sprechen Sie die Worte der Meditation der Zufluchtnahme langsam und laut.


Was spüren Sie?


Einen Widerstand?

Sie denken, dass es unmöglich ist, allen helfen zu wollen?

Sie denken, dass es unmöglich ist, alle zu einem glücklichen Leben führen zu wollen?


Spüren Sie trotzdem, wie die Worte wirken?

Spüren Sie, wie angenehm es ist?



Es setzt Hoffnung frei?!

Das liegt daran, dass in den außergewöhnlichen Worten Hoffnung steckt.

Die Wünsche stärken unseren Geist.


In diesen Worten steckt wahrhaft Unermessliches.


Wenn ich bitte, setzt es Hoffnung in mir frei.

Wenn ich anderen gutes tun möchte, macht es glücklich.


Wenn ich nach etwas strebe, dann möchte ich Veränderung und in diesem Fall macht mich das zufrieden.

Wenn ich bete, erreiche ich mein Inneres und tue mir damit gut. 


*Nachzulesen in  Zitate aus »Befreiung in unseren Händen«, Pabongka Rinpoche, Bd. 1, Diamant Verlag, 1. Auflage 1999, Seite 202 bis 203

Das Geschriebene des Abschnitts in dem Buch sind die traditionellen mündlichen Erklärungen. 


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